aus der PraxisTrauer

Trauer bewältigen

Trauer bewältigen

Verluste verarbeiten – Neuen Mut finden

„Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Trauer am meisten Schaden für den Leib.“ Was Thomas von Aquin, bedeutender Theologe und Philosoph des Mittelalters, über diesen leidvollen Zustand zu berichten wusste, traf damals und trifft heute genauso zu:

Die Trauer zählt zu den schmerzlichsten Erfahrungen, die ein Mensch machen kann.

 

Genaugenommen ist Trauer weniger ein Gefühl als vielmehr ein psychischer und körperlicher Zustand der absoluten Schwäche, der den Menschen helfen soll Abschiede, Trennungen und Enttäuschungen besser bewältigen zu können. Diese Abschiede können unterschiedlicher Natur sein:

  • Abschied von einem Lebensabschnitt, wie z.B. bei Renteneintritt nach einem erfüllenden Arbeitsleben
  • Verlust der Arbeit und der einhergehenden Enttäuschung
  • wenn Kinder das Haus verlassen – „Empty Nest Syndrome“
  • Scheidung oder Trennung vom Lebenspartner
  • Diagnose einer schweren Erkrankung, z.B. Krebserkrankung und der damit einhergehende Verlust der Gesundheit
  • dramatische, belastenden Lebensereignissen, wie Unfall
  • und noch leider viele weitere Ereignisse

Das intensivste Ausmaß an Trauer wird durch den Tod von liebgewonnen Menschen, wie Familienmitgliedern und Freunden, ausgelöst.

Die Dauer dieser Schwächephase ist abhängig von der Fähigkeit mit Trauer umgehen zu können und der körperlichen Konstitution. „An gebrochenem Herzen sterben“ ist nicht nur eine romantische Floskel, sondern ein reales, „Gott sei Dank“ seltenes vorkommendes Phänomen.

Allgemein ist wichtig, dass wenn man das Gefühl hat, dass einen die Trauer überwältigt, man zusätzlich noch unter starken körperlichen Symptomen leidet, dann sollte man unbedingt Hilfe in Anspruch nehmen.

zur Terminvereinbarung