boranka hauer
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Heilpraktikerin | Hypnotherapeutin | Trauerbegleiterin

Die Liebe bleibt

Zitat aus Peter Allmend „Elision – Gespräche mit einer Weisen“

„Geht ein geliebter Mensch voraus in eine andere Welt, so vergießen die Zurückgebliebenen oft bittere Tränen, Sie ahnen meist nicht, wie sehr sie den Weg dessen erschweren, der nur durch einen Schleier von ihnen getrennt ist. Was in Liebe verbunden ist, kann nie getrennt werden. Formen mögen sich auflösen, die Liebe aber bleibt. Die Angst vor dem Verlust wird wohl so lange das Leben der Menschen verdunkeln, bis die Schranke zwischen Diesseits und Jenseits sich gehoben hat. Wer still und achtsam nach innen spürt, wird die Anwesenheit jener wahrnehmen, die nur eine Hülle ablegen durften.“

Jedem von uns wurde schon irgendwann dieses bestimmte loslassen geraten. Vielleicht sogar auch während der Trauer und noch in der Verbindung, dass es langsam an Zeit wäre und man wiederum die Trauer loslassen müsse.

Eine veraltete Theorie, die auf Sigmund Freud zurück geht. Als er selbst seine geliebte Tochter verlor, änderte er seine Meinung und erkannte, dass das einzige was bleibt, die Liebe ist.

Jede Trauer ist eine Liebesgeschichte. Diese Liebe, die plötzlich keinen Empfänger mehr hat, oder wie in dem Gedicht von Waltraud Dechantsreiter so treffend formuliert <<Trauer ist Liebe, die heimatlos geworden>>. Sie entspringt diesem Platz im Herzen, der jetzt schmerzt.

Zu den Traueraufgaben gehört es den Trauerprozess bewusst zu durchleben und den Weg aus der Trauer als einen Weg in das Leben zurück zu erfahren. Dabei hilft es neben dem akzeptieren und der Integration der Trauer in sein Leben, der Liebe eine neue Art der Verbindung – eine neue Heimat – aufzubauen.

Deshalb – nicht Loslassen

 

 

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